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#1 Inhalt einer Museums-App: Selbst erstellen oder erstellen lassen?

Sie sind interessiert, für eine Sehenswürdigkeit, ein Museum, eine Ausstellung, einen Park oder eine Stadt eine Besucher-App anzubieten, damit die Nutzer der App diese selbstständig mit dem eigenen Smartphone entdecken? Dann wollen Sie sicher wissen, welche Schritte bei der Erstellung notwendig sind. Die erste Frage ist, wie viel Material Sie selbst zu den multimedialen Inhalten beisteuern können oder wollen? An den einzelnen Stationen oder POI (Points of Interest) wird entweder ein Audiokommentar in Kombination mit einem oder mehreren Bildern abgespielt oder ein Video gezeigt. Während die Bilder in der Regel vorhanden sind, wird der Text der Audioführung von einem Autor geschrieben. Anschließend wird er in Fremdsprachen übersetzt. Daran schließt sich die Aufnahme im Tonstudio an. Dazu können speziell für die Museums-App entwickelte Features – wie eine interaktive Karte oder Augmented Reality – kommen.

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Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Erstellung von Audiotexten! Unsere Autoren übernehmen gerne die komplette Texterstellung, wenn Sie uns sagen, welche Inhalte die Führung den Besuchern vermitteln soll. Wenn Sie den ersten Textentwurf selbst schreiben möchten, können wir ihn für Sie anschließend zu einem Hörtext überarbeiten. 

Für alle weiteren Medien, die Sie beispielsweise in Form von Bildern oder Videos einfügen wollen, senden wir Ihnen eine Checkliste. Wenn Bilder noch zugeschnitten und bearbeitet werden müssen oder Sie eine neue Grafik wie zum Beispiel für eine Karte benötigen, bieten wir dies ebenfalls an. 

 

Die Erstellung einer App ist ein komplexer, kreativer Prozess. Es bietet sich daher an, die komplette Produktion bei einem Dienstleister zu bündeln.

#2 Wie sind Touren und Stationen in einer App organisiert?

Eine anfängliche Entscheidung ist es, die Anzahl der Sprachen, Touren und Stationen festzulegen. Aus welchen Ländern kommen Besucher Ihrer Einrichtung? Danach entscheidet sich, welche Sprachen angeboten werden. 

In einer Sprache kann es verschiedene Touren für verschiedene Zielgruppen geben. Beispielsweise Rundgänge für Erwachsene, Kinder und eine barrierefreie Variante. Für Besucher ist die Aufteilung in Touren eine bequeme und einfache Art der Navigation innerhalb der App. 

Bei Apps  von Orpheo laden sich die Besucher nur die Sprache, beispielsweise die Tour herunter, die sie wirklich für eine Führung nutzen. Somit spart man Datenvolumen auf dem eigenen Smartphone und Zeit für den Download der App.

 

#3 Die Navigation: Welche Möglichkeiten gibt es?

Für die Navigation innerhalb einer App gibt es verschiedene Optionen. Es ist dabei möglich, die POI einer Tour über eine Liste, interaktive Karte (bei  Bedarf mit GPS-Auslösung), die Eingabe einer Nummer oder mithilfe von QR-Codes auszulösen. 

Navigation per Liste

Diese ist die klassische Art der Navigation. In einer Liste sind die einzelnen Stationen aufgeführt und nummeriert. Die Nummern finden Sie auch auf den Exponaten wieder. Steht der Besucher vor dem Exponat, wählt er die dazugehörige Nummer in der Liste der Exponate an.

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Führt die App durch eine Parkanlage, eine Stadt oder einen anderen Außenbereich, ist eine interaktive Karte hilfreich. Einzelne Stationen werden als Nummern oder Bilder direkt in der Karte angezeigt. Klicken die Besucher auf einen jeweiligen Punkt, wird sofort die passende Station in der App aufgerufen und abgespielt. Spannend ist: In einer interaktiven Karte lassen sich viele Zusatzinformationen hinzufügen. So zu Beispiel beliebte Restaurants einer Stadt und die dazugehörigen Öffnungszeiten mit Link zur Webseite. Ebenso lassen sich Bus- und Bahnhaltestellen als eigene Station der Führung integrieren. Eine zweidimensionale Karte lässt sich auch durch eine 360°-Ansicht eines Raums ersetzen, sodass die POI im ganzen Raum verortet werden und interaktiv anwählbar sind. Eine 360° Panorama-Ansicht mit einzelnen Stationen ist sinnvoll, wenn sich keine Nummern oder QR-Codes an Wänden, Gemälden oder dem Mobiliar anbringen lassen. Dies betrifft beispielsweise denkmalgeschützte Sehenswürdigkeiten.

QR-Codes

QR-Codes sind eine Lösung, wenn keine Nummern und damit kein linearer Rundgang vorgegeben werden soll. Die Codes werden im Innen- und Außenbereich auf einer Plakette am jeweiligen Exponat angebracht. In der App befindet sich ein integrierter QR-Code Scanner, mit dem Besucher den QR-Code einscannt. Nach dem Einscannen spielt der Audiokommentar automatisch ab.

 

#4 Augmented Reality

Mit Augmented Reality (kurz: AR) kann man die Realität multimedial erweitern. So ist mithilfe von AR ein virtueller Blick in die Vergangenheit möglich, indem im Display des Geräts ein historischer Zustand eines Gebäudes über die heutige Ansicht geblendet wird. AR bietet auch die Möglichkeit, fiktive Charaktere einzublenden, welche den Besucher durch Museen, Städte oder Kirchen führen. Das Herausstellen von Bauteilen eines Gebäudes, welche sich in der Besucherführung nicht so einfach integrieren lassen, ist ebenso technisch umsetzbar. 

Treffen Sie selbst passend zu Ihrem Ort der Führung eine Auswahl aus den vielfältigen Möglichkeiten: Soll die Führung mit Schauspielern gedreht werden? Sind 3D-Figuren ausreichend? Ist ein 360°-Foto der Umgebung wichtig? Alle Fragen und wichtige Informationen klären wir im Dialog und erstellen für Ihr Projekt ein passendes Angebot.

 

#5 Das CMS: Inhalte einfach verwalten

museumsapp-cms-symbolgrafikEin Content Management System erlaubt es dem Auftraggeber einer App, Inhalte nach der ersten Erstellung einer Applikation selbst zu verwalten und zu erweitern. Wird in einem Museum ein Exponat ausgetauscht, lassen sich Bilder, Texte oder Videos im CMS editieren. Mit unserem CMS können auch weitere Sprachen oder Touren hinzugefügt werden. 

Damit Sie in Zukunft selbstständig mit der App arbeiten können, bietet Orpheo Schulungen an. Diese kann bei Ihnen vor Ort oder bei uns in Weimar oder virtuell als E-Training stattfinden. Die Mitarbeiter erarbeiten den Umgang mit dem System direkt anhand eines praktischen Beispiels.

 

#6 Das Hosting: Ist es sinnvoll oder nicht?

Mit unserem Hosting wird die App an alle Aktualisierungen der Betriebssysteme Android und iOS angepasst, denn Betriebssysteme erhalten im Lauf der Jahre regelmäßige Updates auf eine höhere Version. Auch bei den neueren Versionen soll die Museums-App fehlerfrei laufen. Im ersten Jahr nach der Erstellung ist das Hosting kostenfrei. Ab dem zweiten Jahr bieten wir das Hosting gegen eine jährliche Gebühr an. Damit stellen Sie sicher, dass die Museums App immer auf dem aktuellsten Stand ist und auf allen Smartphones funktioniert. Zu unserem Hosting zählen aber auch kleine Änderungen wie das Anpassen des Impressums, wenn sich die Kontaktdaten verändert haben.

#7 Ist ein Multimediaguide für die App notwendig?multimediaguide-mit-augemted-reality-anwendung

Nicht jeder Besucher kann oder will eine App auf sein eigenes Smartphone herunterladen. Bieten Sie  diesen Gästen einen Multimediaguide an, damit sie Ihre Führung ebenfalls nutzen und erleben können.

Mit dem Angebot für museumseigene Geräte ist beispielsweise auch eine automatische Auslösung oder Synchronisation möglich. Der Orpheo TOUCH hat einen integrierten IR-Empfänger für die Videosynchronisation. So können sich Besucher ein Video parallel in verschiedenen Sprachen anschauen.

 

#8 Die Projektphase

Zu Beginn eines Auftrags wird für die Umsetzung ein Zeitplan erstellt. Somit kann man die einzelnen Projektphasen im Blick behalten und die App termingerecht fertigstellen. Zu Beginn kann dies die Produktion einer Audioführung sein. In der Integrationsphase muss der Auftraggeber alle Dateien logisch ordnen und benennen. Danach folgt der Release einer Beta-Version nur für den Kunden. Vor der finalen Veröffentlichung werden alle Änderungswünsche berücksichtigt. Für die Umsetzung eines App-Projekts bietet Orpheo kompetente Projektmanager und Hilfestellungen in Form von ausführlichen Projektbeschreibungen und Vorlagen für die korrekte Übergabe von Inhalten an. Orpheo berücksichtigt alle Fragestellungen während der Konzeptionsphase.

 

#9 Wie lange dauert die Fertigstellung einer Museums-App?

Die Dauer der Umsetzung einer App hängt vom Umfang der Inhalte und ihrer Verfügbarkeit ab. Sind Bilder und Audios bereits fertig, geht es relativ schnell. Die App ist dann innerhalb weniger Wochen fertig. Müssen die Inhalte wie Audios, Videos, Bilder oder Grafiken jedoch erst noch erstellt werden, dauert es natürlich länger. Gerne senden wir Ihnen mit dem Angebot eine erste Übersicht über die zeitlichen Abläufe zu.

 

#10 Nutzerstatistiken: Der Erfolg Ihres App-Projekts

Über die Plattformen iTunes und GooglePlay werden Nutzerstatistiken erhoben. So wird der Erfolg einer Museums-App nach der Veröffentlichung messbar. Neben der Häufigkeit des Downloads ist sichtbar, in welchen Regionen der Welt die App genutzt wird. Auch Fehler oder Abstürze werden dokumentiert, sodass sich “Bugs” zeitnah aufzeigen und beheben lassen.

Für den Multimediaguide Orpheo TOUCH ist der Abruf von Nutzerstatistiken über die Orpheo D-Box möglich. Mit ihr werden Multimediaguides bei der Ausgabe und Rückgabe gescannt. Daten zur Nutzungszeit, zu den ausgewählten Sprachen und zur Zufriedenheit der Besucher kann man somit statistisch erfassen.

 

Fazit: Der 10-Punkte-Plan für Ihre Museums-App

Der 10-Punkte Plan hilft Ihnen dabei, Ihr Projekt für eine Museums-App zu entwickeln. Nehmen Sie sich Zeit, um alle Schritte detailliert zu bearbeiten.

  • Welche Inhalte benötigen Sie für eine App? (Anzahl der Sprachen, Touren und zusätzlichen Features)
  • Wie soll die Hierarchie der Sprachen, Touren und Stationen in der App angelegt werden?checkliste-symbolgrafik
  • Mit welchen Medien (Liste, Karte, Zahlentastatur, QR-Code) können die Besucher innerhalb der App navigieren?
  • Sind zusätzliche Features wie beispielsweise Augmented Reality gewünscht?
  • Wollen Sie das Content Management System für die App später nutzen?
  • Wird die App länger als ein Jahr angeboten und daher ein Hosting benötigt?
  • Brauchen Sie eigene Hardware in Form von Multimediaguides?
  • Wieviel Zeit haben Sie für die Fertigstellung der App?
  • Welche statistischen Nutzerdaten würden Sie später gerne erfassen und auswerten?

 

Sie brauchen ein Angebot für eine Museums-App? Sprechen Sie uns an! 

 

Weiterführende Links:

Blogartikel: Audioführung oder mehr? Wie digitale Inhalte im Museum eingesetzt werden

Blogartikel: Wo eine Museums App Sinn macht – 5 Wahrheiten

 


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